SHALOM! - so werden die Interessenten
und Touristen in unserem neuen Sonderheft "Auf den
Spuren des Judentums in Ungarn" begrüßt...in
Ungarn, in dem Land mit der größten jüdischen
Religionsgemeinschaft Mitteleuropas (zugleich der
drittgrößten Europas)!
Die Geschichte des ungarischen Judentums kann beinahe untrennbar
mit der Vergangenheit Ungarns dargestellt werden.
Warum?
Im Altertum war der westliche Teil Ungarns eine Provinz
des Römischen Reiches unter dem Namen Pannonia. Der
Einzug des Judentums in dieses Gebiet begann schon damals,
d.h. im 2. und 3. Jahrhundert. Auf dem Territorium des heutigen
ungarischen Staates lebten also schon lange vor der ungarischen
Landnahme (896) bedeutsame jüdische Gemeinschaften.
Die Ungarn kamen schon vor der Landnahme mit den zum jüdischen
Glauben übergetretenen Chasaren in Kontakt. Als die
Ungarn in Richtung Karpatenbecken weiterwanderten, schlossen
sich Chasarenstämme, die so genannte Kabaren an. Eine
der Frauen Árpáds, des Großfürsten
der Land nehmenden Ungarn, stammt auch von den Kabaren ab...
SHALOM
Wenn Sie viel mehr über die jüdische Geschichte
Ungarns, über Denkmäler, Gebäuden, Synagogen,
Friedhöfe, Wunderrabbis, Zeitungen, Gemeinden, Schulen,
Museen, Gaststätten und Mikves, koschere Lebensmittelgeschäfte
und Bäckereien usw. erfahren möchten,
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Als Anregung entnehmen Sie bitte die Hauptthemen
des Heftes:
Ein kurzer Überblick über die Geschichte
des ungarischen Judentums