„Das Meer der Ebene“– so beschrieb der ungarische Dichters
Sándor Petofi die ungarische
Puszta und die
Theiß. In dieser Gegend werden die
meisten Sonnenstunden gezählt,
Thermalwasser sprudelt hier reichlich.

Die nördliche Tiefebene ist ein ebenes Gebiet, das drei Komitate umfasst. Hier befindet sich auch der
Nationalpark Hortobágy. Reizvolle Landschaften, eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt und zahlreiche Baudenkmäler und Kunstschätze prägen die Region. Zahlreiche
Thermalwasservorkommen ermöglichten den Bau von mehreren Heilbädern.

Zwar wurde der zweitgrößte See Ungarns um 1970 künstlich angelegt, jedoch die Inseln, die Altarme und Moraste erinnern an die Urlandschaft. Der See umfasst eine Wasserfläche von 127 km, er liegt inmitten der Großen Tiefebene, der
Puszta. Im Grunde handelt es sich um einen gestauten Flussabschnitt, zwischen Dämmen, mit 16 Inseln und 10 Spülkanälen. Das seichte Wasser erwärmt sich schnell, man kann baden und an den tieferen Stellen
Wassersport wie Segeln, Wasserski und Surfen treiben. Der Theiß-See kann auch mit Motorboot und Jet-Ski befahren werden. Am Ufer befinden sich Erholungsorte, öffentliche Strände, Campingplätze. Die außergewöhnliche Wasserwelt des Naturschutzgebietes, die Vogelwelt sowie der Fisch- und Wildbestand sind Eldorados für Naturfreunde, Angler und Jäger.